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Ina Müller setzt sich die Krone auf

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Sieger des Käsekuchen-Wettbewerbs ermittelt – Outlet verdoppelt Spendensumme

 

Unter den Kuchen ist er ein Klassiker. In vielen Haushalten gibt es Lieblingsrezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Kein Wunder also, dass es jede Menge Varianten des Käsekuchens gibt. Mit Mürbeteig, Keksboden oder ganz ohne Untergrund. Mit Speisequark, Mascarpone oder Schichtkäse. Mit Beeren, Mandarinen, Rosinen – oder ganz pur. Und so gehört die Herstellung eines richtig guten Käsekuchens auch für einen professionellen Konditor-Meister immer noch zur absoluten Königsdisziplin. Doch wer nun in der Gemeinde Wadgassen den besten dieses verführerisch leckeren Kuchenklassikers bäckt, das wurde am 12. Juni 2016 im Outlet Center ermittelt. Im Rahmen des vierten historischen „Jòòrmarktes“ wurde die Käsekuchen-Königin beziehungsweise der König ermittelt. Dieser Wettstreit wurde anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Landkreises Saarlouis in 13 Kommunen ausgetragen. Und jetzt hat auch die Gemeinde Wadgassen in Ina Müller ihre Käsekuchen-Queen gefunden. Ihre Back-Kreation kam bei der Jury am besten an und die junge Frau aus Differten vertritt nun die Gemeinde beim Finale im Oktober auf dem Drachenfest in Düren. Dort kommen dann alle Sieger zusammen und die Königin der Königinnen wird erwählt.

 

Ein Besuch wie im Käsekuchen-Himmel

„Ich freue mich, dass auf den Kuchen-Wettstreit eine so große Resonanz folgte. Es standen 20 süße Kunstwerke zur Verkostung bereit und damit war auch das gesetzte Limit der angenommen Kuchen erreicht. Das alleine ist schon einmal ein großer Erfolg“, weiß Patrick Müller. Der Geschäftsführer des Outlet Centers bildete zusammen mit Wadgassens Bürgermeister Sebastian Greiber, dem ortsansässigen Bäckermeister Helmut Barbrake, der Inhaberin des Wadgasser „Kaffee floral“ Magrit Klein, Heribert Pfeiffer vom Verein für kulturelle und geschichtliche Arbeit im Bisttal e. V. sowie Christel Tabellion vom Café „Vergissmeinnicht“ in Differten die Jury. Bei der gezeigten Vielfalt war es keine leichte Aufgabe für die sechsköpfige Prüfungskommission. Wer bis dahin dachte, beim Thema Käsekuchen würden sich die meisten Rezepte ähneln, der wurde hier eines Besseren belehrt: Letztendlich muss es aber doch einen Gewinner geben – es hilft ja nichts, auch wenn die Entscheidung schwerfällt. Auf dem zweiten Platz landete Miriam Hedderich, gefolgt von Iris Kollmann aus Schaffhausen. Die Käsekuchen wurden sowohl geschmacklich als auch optisch bewertet. Es war eine Blindverkostung. Somit war für keinen der Jury-Mitglieder ersichtlich, welcher Teilnehmer welchen Kuchen einreichte. Die Damen und Herren dieses Käsekuchen-Komitees hatten zudem ein Auge darauf zu werfen, ob den die Teilnahmebedingungen eingehalten wurden. So musste beispielsweise das Backwerk einen Durchmesser von 25 bis 30 Zentimeter haben und es musste von den Teilnehmern selbst gebacken sein. Verzierungen auf den Kuchen waren nicht erlaubt – Früchte im Teig hingegen schon.

 

Ein Stück vom Glück

Wie treffend die Juroren mit ihrem Urteil lagen, durfte dann jeder interessierte Besucher später selbst kosten. Die jeweiligen Kuchenstücke wurden nach der Degustation der Jury für einen guten Zweck verkauft. Jeder konnte sich gegen eine Spende im eigenen Ermessen am Kuchenbuffet bedienen. Und im Nu waren hier alle 20 Kuchenplatten leergefegt. Insgesamt kamen so 237,15 Euro in den Spendentopf, den die Verantwortlichen des Outlet Centers kurzerhand auf 474,30 Euro verdoppelten. Übergeben wird das Geld nun in Kürze an das neu gegründete Café „Vergissmeinnicht“ in Differten, das sich ganz der Demenz-Hilfe verschrieben hat. „Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern dieses Wettbewerbs bedanken. Mein Dank geht aber auch an die Gemeinde Wadgassen, dass wir diesen Wettbewerb gemeinsam bei uns im Outlet durchführen konnten. Und nicht vergessen möchte ich die zahlreichen Besucher, welche die Suche und spätere Krönung der Käsekuchen-Königin zu einem echten Event haben werden lassen“, erklärt Outlet-Center-Manager Nico Loreth abschließend.

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